22 Produkte mit caravaning design award ausgezeichnet

Düsseldorf (ots) - Bereits zum fünften Mal hat die Messe Düsseldorf GmbH im Vorfeld des CARAVAN SALON DÜSSELDORF den caravaning design award: innovations for new mobility vergeben. Mit dem renommierten Designpreis, der alle zwei Jahre in Kooperation mit red dot projects vergeben wird, werden Produktentwicklungen der Caravaning Branche für besonders innovative Ansätze und gelungene Gestaltung ausgezeichnet. Die Jury aus fünf international renommierten Experten zeichnete Mitte Juli insgesamt 22 Produkte aus: Vier Produkte erhielten die besondere Auszeichnung "caravaning design award: best practice", 17 Produkte bekamen den "caravaning design award" zugesprochen und ein Produkt erhielt eine "honourable mention". Zusätzlich wurde erstmals der Sonderpreis "caravaning design award: best interior design" vergeben, der innovative Ideen für das Innendesign würdigt. 47 Aussteller des CARAVAN SALON DÜSSELDORF hatten 90 Produkte für den Wettbewerb eingereicht.

Mitglied der Jury waren die Designexperten Kristiina Lassus, Managing Director von kristiina lassus studio, Mårten Claesson, Gründungsmitglied von Claesson Koivisto Rune und Prof. Dr. Peter Zec, Initiator des red dot design award und Senator des International Council of Societies of Industrial Design (Icsid). Außerdem gehörten ihr zwei Caravaning-Fachleute an: Adi Kemmer, Leiter des Geschäftsbereichs "promobil" und "CARAVANING" der Motor Presse Stuttgart, und Ingo Wagner, Chefredakteur von "Reisemobil International", DoldeMedien Verlag.

Preisträger überzeugen mit Liebe zum Detail

Das Spektrum der ausgezeichneten Produkte ist breit und spiegelt das gesamte Potential der Branche wider: Die vier Auszeichnungen mit dem "caravaning design award: best practice" gingen an das Reisemobil SpaceCamper Light, den Zeltcaravan Opera, den Stromerzeuger Honda EU 30i und den Klappbarer Fahrrad-Parkständer FROLI_Mobiler Fahrradparker. Zusätzlich erhielt der SpaceCamper Light auch den Sonderpreis "caravaning design award: best interior design". Die Auswahl der Jury beweist, dass gutes Design keine Frage des Preises ist. Auch niedrigpreisige Produkte konnten durch pfiffige Detaillösungen, hochwertige Materialien und Liebe zum Detail überzeugen. "Wir suchen nach Qualität bis ins kleinste Detail", brachte Kristiina Lassus die Kriterien der Jury auf den Punkt. "Wir freuen uns, wenn wir bei Produkten gute Qualität, Verarbeitung und funktionelle Aspekte finden, die gut durchdacht und umgesetzt sind." Dabei stelle der begrenzte Raum und die Beweglichkeit des Objekts die Designer von Freizeitfahrzeugen vor besondere Herausforderungen, so Lassus. Besonders wichtig sind daher intelligente, multifunktionelle Lösungen, die den vorhandenen Raum bestmöglich nutzen. Gutes Design hat nicht nur mit Äußerlichkeiten zu tun und kann denkbar simpel sein. Prof. Dr. Peter Zec stellte fest: "Das beste Design ist immer das, bei dem man gar nicht auf die Idee kommt, dass es sich um Design handelt. Die besondere Qualität des Designs zeigt sich gerade da, wo sich eine Gestaltung nicht aufdrängt, aber wo man merkt, dass ein Problem intelligent gelöst und dadurch ein neues Angebot geschaffen wurde."

Die Juroren waren sich einig, dass das Thema Design in der Caravaning-Branche heute eine größere Rolle spielt als noch vor zehn Jahren. "Das Thema Design ist in der Branche angekommen, man spürt eine Art Drang zum besseren Design", so Prof. Dr. Zec. Auch Adi Kemmer stellte fest, das Niveau der eingereichten Produkte sei in diesem Jahr noch einmal ein bisschen besser geworden. Eine wichtige Rolle habe dabei auch der caravaning design award gespielt. Ingo Wagner erklärte: "Der caravaning design award ist wichtig für die Branche, weil er Produkte und Firmen auszeichnet, die Impulse setzen. Diese Impulse setzen sich fort und tragen dazu bei, dass die Produkte attraktiver werden. Nicht nur optisch sondern auch konzeptionell noch attraktiver." Auch Kemmer unterstrich die Bedeutung des Preises: "Sagen zu können ich habe einen caravaning design award gewonnen, ist in dieser Branche etwas wert."

Dennoch bestehe für die Caravaning Branche in gestalterischer Hinsicht noch Potenzial, stellten die Designexperten fest. Das Engagement von renommierten Designern, die noch nie im Caravaningbereich gearbeitet haben, aber Erfahrung mit der Gestaltung von Innenräumen haben, könne zur Entwicklung ganz neuer Geschmacksideen und frischer Ideen führen, so Prof. Dr. Zec.



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