Finanzdienstleister | 08.04.10
Frankfurt a.M./Düsseldorf (ots) - Mit einem Marktanteil von etwa einem Prozent befindet sich die Finanzberatung auf Honorarbasis in Deutschland noch in einer Nische.
Der Vertrauensverlust vieler Finanzkunden und die Forderung nach mehr Qualität und Transparenz in der Beratung in Folge der Finanzkrise machen die Honorarberatung als Alternative zur Provisionsberatung zunehmend attraktiv. Durch die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vorangetriebene Reform des Finanzvermittlerrechts soll die Honorarberatung als rechtlich verankertes Berufsbild etabliert werden und Berufsqualifikation sowie Haftungs- und Gebührenfragen geklärt werden. Langfristig prognostizieren Experten einen Anstieg der Honorarberatungen auf zehn bis 30 Prozent.
Die EUROFORUM-Konferenz "Honorarberatung" (6. Mai 2010, Frankfurt am Main) greift die Perspektiven von Beratungsmodellen in der Finanzwirtschaft auf und stellt Vor- und Nachteile zwischen Provisions- und Honorarvergütungen für Finanzberater vor. Als Vertreter des BMELV zeigt Dr. Christian Grugel, wie die Bundesregierung faire Rahmenbedingungen im Wettbewerb der Finanzberatung schaffen will und geht auf die geplante Neuregelung des Vermittlerrechts ein. Ob die Honorarberatung der Königsweg aus der Vertrauenskrise der Finanzbranche sein kann, diskutiert Grugel gemeinsam mit Dieter Rauch (Verbund deutscher Honorarberater, VDH) und anderen.














