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Ist die RAF ein berechtigter Mythos?
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Thursday, 16. October 2008 |
Sieben mutmaßliche RAF Mitglieder werden nach 38 Jahren terroristischer Aktionen noch gesucht. Erstaunlich lange für eine Gruppe, die nie wirklich größer war als 60 bis 80 Mitglieder.
Ihr Ursprung basiert bekanntlicherweise auf den Studentenunruhen von 1968. Doch diese waren weltweit, verteilt und verstärkt durch die US Bürgerrechtsbewegung und den Vietnamkrieg. Doch damals wie heute beschwerten sich die Linken Studenten, dass Israel, durch die starke Unterstützung der USA, Palästina unterdrücke und bekriege. Damals wie heute führte die USA Kriege im Nahen Osten, damals in Vietnam, heute im Irak. Und damals wie heute hatten die Deutschen ein Problem mit ihrer Geschichte. Die Frage stellt sich nur, warum ist es so eskaliert, was passierte in Deutschland am 14. Mai 1970, als Andreas Baader mit Hilfe von Ulrike Meinhof, die zu der Zeit noch Journalistin war, floh. Dieses Datum war die formelle Gründung der linksextremistischen Terrororganisation RAF in Deutschland. Warum löste sie sich erst 1998 auf? Ob man diese Frage genau beantworten kann, wird immer ein Rätsel bleiben und wahrscheinlich liegen die Wurzeln dieser Antwort nicht nur an den weltweiten Studentenbewegungen oder an der Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg im Jahr 1967. Sicherlich war der Tod des Studenten, verursacht durch einen Polizisten, der Zündstoff, welcher der linksextremen Terrororganisation die Berechtigung gab, sich mit Waffen zu wehren. Aber der Ursprung war es nicht. In den 60er Jahren wuchs die Generation heran, dessen Eltern den Zweiten Weltkrieg erlebt oder auch überlebt hatten. Viele Eltern konnten ihre Vergangenheit als Soldat oder als Gefangener gar nicht verarbeiten und die meisten wussten nicht wie sie ihren Kindern erklären sollten, was passiert war. Warum es ein Holocaust gegeben hatte, warum man für Hitler gekämpft hatte und warum man dann geschwiegen hatte. Einige von ihnen waren nach dem Krieg plötzlich Tutoren an der Universität, andere Richter oder Unternehmer. Sie lebten mit einer Last, die sie entweder nicht loslassen konnten oder weiter vertraten, ohne ihre Meinung äußern zu dürfen. Hingerissen auf der Suche, was war nun richtig gewesen und was hatten sie falsch gemacht. Die nachwachsende Generation suchte nach Antworten und Ursachen einer solchen Entwicklung und wollte diese alten Systeme, sicherlich auch aus Angst einer Wiederholung, vernichten. Sie wollten etwas neues aufbauen, mit einer neuen Identität, was mit der Vergangenheit nicht zu vergleichen war. Krieg war Tabu. So auch der revolutionäre Gedanke gegen alle Länder, die Krieg führten oder Minderheiten unterdrückten. Die Ermordung von Kennedy 1963, der gegen den Vietnam Krieg war und für eine Zusammenarbeit mit der UdSSR plädierte durch das Unterzeichnen des National Security Memorandum Nr. 271, erschütterte die Studenten und verstärkte ihre Antikriegshaltung. Nun sollte der schon begonnene Kalte Krieg, der 1950 in Korea soviel Opfer gebracht hatte, sowie der Volksaufstand in Ungarn 1956 der 20.000 Menschen das Leben gekostet hatte, weitergehen. Kennedy´s Tod ermöglichte das Wiederaufnehmen der weltweiten Stellvertreterkriege zwischen den USA und der UdSSR. Der Zweite Weltkrieg, als Schatten der Vergangenheit, war gerade mal 22 Jahre vorbei und noch viel zu nah in vielen Köpfen der Menschen. Nationalsozialismus, Kapitalismus und Imperialismus waren für viele die gleiche politische Richtung, welche die Studentenbewegung verabscheute. Andererseits stand die Bundesrepublik Deutschland mitten im Wirtschaftsaufschwung. Man atmete endlich auf, keine Trümmerfrauen mehr, kein Hunger und ein Dach über dem Kopf. Man fädelte sich langsam wieder in die Weltwirtschaft ein und versuchte so wenig Fehler wie möglich zu machen. Die Entspannungspolitik hatte nach dem Mauerbau endlich begonnen und man versuchte, eine sogenannte friedliche Koexistenz zwischen Ost und West zu firmieren. Deshalb wollte man nichts den Zufall überlassen und kontrollierte, organisierte und reagierte sehr sensibel auf jede Art von Unruhen oder Gruppenbildung. Man wollte nicht unbeliebt sein und Deutschland versuchte ein Bild der Toleranz in der Außenpolitik zu zeigen. Die Amerikaner hatten Deutschland befreit, durch die Luftbrücke unterstützt und in den Wiederaufbau stark investiert. Die BRD war zu dem Zeitpunkt noch besetzt und alles, was zu Amerika gehörte, war erst mal gut und zu akzeptieren. Somit mussten der Kapitalismus der Amerikaner und sein Antikommunismus von den Deutschen vertreten werden, sodass die Wahl für die BRD zu diesem Zeitpunkt nicht sehr groß war. Man musste sich mitorientieren, ohne eine eigene Identität zu haben, denn das war für die Welt noch zu früh. Doch gleichzeitig wuchs die neue Generation mit Vorwürfen, Fragen und neuen Visionen für ein neues Deutschland, für eine neue Welt. Der kalte Krieg und die Abhängigkeit von Deutschland gegenüber Amerika forciert die Anti-Links-Bewegung in der BRD und gab den Studenten immer mehr Berechtigung, ihre kontroverse Einstellung zu manifestieren. Zwei völlig konträre Gruppierungen mit berechtigten Hintergründen trafen in einem Land aufeinander, ohne zu wissen, wie sie kommunizieren könnten. Die Jungen mit Kraft, Willen und Visionen, die Alten mit Ausdauer, Angst und Erfahrung. Beide hatten verschiedene Sichtweisen zum Grundgesetz, zum Thema Freiheit und Wirtschaft, eigentlich zu allem. In diesem komplexen Zustand und in diesen Unruhen findet die RAF, die sogenannte Rote Armee Fraktion, ihren Platz und ihre Zuhörer. Erst mal als "Spitze“ oder auch als „Avantgarde". Am Anfang findet sie nur Unterstützung durch eine kleine Minderheit, doch schnell bekommen sie durch die „Roten“ Hilfe. Diese Unterstützungsaktionen sind nach und nach weit verzweigt und halblegal, doch die Liste von prominenten Verteidigern ist nicht zu leugnen und ermöglicht der Organisation eine gewisse Logistik. Sie sind vor allem gegen den Vietnam Krieg und gegen die Amerikanisierung. Sie wollen eine neue Ordnung schaffen, in der der Imperialismus keine Chance hat und alte Systeme und Hierarchien vernichtet werden. Das Proletariat sollte kämpfen gegen den sogenannten Bullen, Menschen in Uniformen, denn sie haben keine Rechte. Ihre Ideologie hat marxistisch-leninistische Züge und basiert ab 1982 (zweite RAF Generation) auf fast inhaltlosen militärischen Ausdrücken. Sie sprechen von Guerilla, Gewalt und Anti-Imperialismus ohne Hintergrund und setzen sich relativ früh von der Linken ab, die sie als zu akademisch und antiproletarisch empfinden. Ihre Strategiediskussionen erlauben ihnen vorerst Gewalt nur gegen Sachen anzuwenden und so starten die RAF mit dem Brandanschlag von zwei Frankfurter Kaufhäusern, wo ein Schaden von rund 700.000 DM entstand. Andreas Baader und seine Freundin Gudrun Ensslin, als Tochter eines Pfarrers, sind mit anderen Mitgliedern die Initiatoren des Anschlages. Sie werden 2 Tage später am 4. April 1968 gefasst und tauchen nach der Ablehnung des Antrages auf Revision, unter. Andreas Baader wird jedoch wieder festgenommen und kann aber durch die Hilfe von Ulrike Meinhof, die damals als offizielle Journalistin arbeitete, wieder fliehen. Noch begrenzt sich Ihre Kriminalität auf Sachgegenstände. Doch die Lage eskaliert weiter als 7 Tage danach, am 11. April, Rudi Dutschke, die marxistische Galionsfigur als Kämpfer gegen den Vietnam Krieg, angeschossen wird und fast ums Leben kommt. Dutschke hatte kurz vorher eine riesige Demonstration im Internationalen Nachrichten- und Forschungs-Institut gegen den Vietnam Krieg vorbereitet, wo über 12.000 Menschen teilnahmen. Dabei rief Dutschke zur massenhaften Desertion amerikanischer Soldaten und zur „Zerschlagung der NATO“ auf. Auch dieses Ereignis unterstützte die kriminellen Handlungen der RAF und gab ihnen eine Legitimation, sich nicht nur auf Sachwerte zu begrenzen, sondern auch Menschen zu ermorden. Nach dem Tod von dem Studenten Benno Ohnesorg (verursacht durch einen Polizisten) am 2. Juni 1967 und der Vertuschung der Behörden, waren alle darauffolgenden Aktionen seitens der RAF immer mehr nach Außen berechtigt und fanden bei den Studenten Zuspruch. Die Wendung zur absoluten Gewalt und zu rücksichtlosen Morden entwickelte sich nach dem 1970 die Baader Meinhof Bande eine militärische Ausbildung in Jordanien in einem Camp der Al-Fatah absolvierten. Durch Banküberfälle organisierten sie sich das Geld, um dann die Waffen für die logistische Unterstützung zu finanzieren. Offiziell erklären sie sich zu einer Stadtguerilla und kündigen den bewaffneten Wiederstand an. Spätestens dann geriet auch die Bundesregierung in Panik und verschärfte die Fahndungsmaßnahmen der Polizei. Nachdem die ersten RAF Mitglieder, erste Polizisten und Unschuldige, wie der siebzehnjährige Lehrling Richard Eppler, durch Verfolgungen erschossen worden waren, begannen dann auch Bombenanschläge gegen US Militäreinrichtungen. Die Lage ist nicht mehr unter Kontrolle, die Polizei ist mit der gesamten Situation überfordert und setzt eine bundesweite Fahndung aus, wo dann im Juni 1972 die Baader Meinhof Bande verhaftet wird. Doch damit ist das Problem noch lange nicht gelöst. Sie fordern den Status der Kriegsgefangenen und verfolgen mit einer absoluten Konsequenz ihre politischen Ziele bis der RAF-Gefangene Holger Meins nach einem Hungerstreik am 9. November 1974 verstirbt. Natürlich meldet sich Amnesty International und wehrt sich gegen die Haftumstände. Wieder findet die RAF Anhänger, durch ihre Verteidiger und die Fehler des Staates, wegen Folter und Isolation während der Inhaftierung. Aber vor allem die Resonanz in der Linken Szene und Verteidiger wie Otto Schily ermöglichten ihnen Aufmerksamkeit und Unterstützung in ihrer Popularität. Erst nach 5 Jahren Haft werden die Protagonisten der ersten RAF Generation (Baader, Ensslin, Meinhof, Raspe und Möller) im April 1977, nach 192 Prozesstagen verurteilt. Alle bekommen lebenslänglich. Darauf hin erhängt sich ca. ein Jahr später Ulrike Meinhof am 9. Mai 1976. Sie löst automatisch den letzten Kampf der zweiten RAF Generation aus, die mit aller Macht versucht, die restlichen Gefangenen zu befreien, um weitere Selbstmorde in ihrer eigenen Gruppierung zu stoppen. Zu diesem Zeitpunkt ist das Risiko groß, dass selbstverständlicher Weise weitere Attentate von der RAF eingeleitet werden, um Druck auf die Regierung zu erhöhen, um so eine Befreiung zu erzwingen. Die RAF ist verzweifelt und bereit zu allem. Sie haben nun nichts mehr zu verlieren. Die Bundesregierung ist gelähmt, unwissend was Sie nun tun soll. Ein dramatischer Zustand, der eine weitere Mordserie auslösen wird, die 22 Jahre lang anhalten wird, denn sie werden als Helden sterben. Nach Haags Verhaftung 1977, der ehemalige Anwalt von Baader, der zu der RAF übergewechselt war, übernimmt Brigitte Mohnhaupt die Führung der zweiten Generation. Sie wurde gerade aus der Haft entlassen. Die zweite Generation hatte 1975 durch die Besetzung der Deutschen Botschaft in Stockholm schon versucht, Druck auf die Bundesregierung auszuüben, um die Gefangenen in Stuttgart Stammheim zu befreien, doch dies hatte blutig geendet. Zwei RAF Mitglieder starben und zwei Diplomaten wurden ermordet. Am 7. April 1977 wird der Generalbundesanwalt Buback, sein Fahrer und Bundesanwalt Wurster ermordet.Am 30. Juli 1977 wird der Vorstandsprecher der Dresdner Bank AG, Ponto, von Mohnhaupt persönlich ermordet.Am 25. August 1977 scheitert ein Anschlag auf das Gebäude der Bundesanwaltschaft.Am 5. September 1977 wird Schleyer entführt. Der Bundeskanzler Helmut Schmidt beruft einen Krisenstab mit Mitgliedern aller Fraktionen des Bundestages ein. Gespräche zwischen den Inhaftierten werden verboten und die Strafprozessordnung verändert. Beide Gesetze treten sofort in Kraft. Am 13. Oktober 1977 wird eine Lufthansa Maschine mit 87 Geisel entführt, um die Freilassung der Inhaftierten zu erzwingen. Die Geiselnahme wird am 18. Oktober gewaltsam von der GSG 9 beendet. Alle Passagiere überleben, außer dem Kapitän der Maschine, der einen Tag zuvor von den Entführern erschossen wurde. Wenige Stunden später begehen Andreas Baader, Ensslin und Raspe kollektiven Selbstmord. Am 19. Oktober wird Schleyer erschossen. Dies bleibt leider nur eine Zwischenbilanz, die nachweist, dass 7 Menschen sterben mussten und weitere 5 Mitglieder der RAF auch ihr Leben verloren, um letztendlich nichts zu erreichen. Der Konflikt ist präsent und ein weiterer Schlagabtausch von Menschenleben findet statt, ohne Probleme zu lösen, ohne nach Ursachen zu forschen, ohne Plan und Kohärenz. Am 11. Mai 1978 wird Mohnhaupt und weitere 3 Mitglieder in Zagreb verhaftet und nachdem die Bundesregierung den Austausch von acht Exilkroaten verweigert, dürfen die Gefangenen in ein Land ihrer Wahl ausreisen. Es scheint eine Wandlung in den Verhandlungsebenen seitens der BRD passiert zu sein, obwohl die Entspannungspolitik zwischen der UdSSR und den USA gerade zu Ende geht. 1979 beginnt der Rüstungswettlauf auf deutschem Boden zwischen den USA und der Sowjetunion und die russische Armee marschiert in Afghanistan ein. Während dessen werden die Afghanen von den Amerikanern mit Waffen beliefert und ausgebildet. Der übliche Stellvertreter Krieg ist voll im Gange. Am 25. Juni 1979 verübt die RAF einen Anschlag auf den Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Alexander Haig. Er überlebt. Die RAF ist gezwungen, sich in den Nahen Osten zurückzuziehen, da die BRD kein sicherer Ort mehr für sie ist. Einige Mitglieder finden Zuflucht in der DDR, wo sie finanzielle Hilfe erhalten. So startet 1982 die dritte Generation der RAF, die ein Zusammenschluss von 20 Personen ist und 250 Unterstützer hat. Sie ist professioneller und relativ wenige Mitglieder werden enttarnt oder verhaftet. Sie verüben zwischen 1985 und 1993 noch weitere Morde. Am 8. August 1985 US Soldat Edward PimentaAm 9. August 1985 Anschlag auf die Air Base in Frankfurt, 2 Menschen sterben.Am 9. Juli 1986 wird der Siemens Manager Beckurt und sein Chauffeur erschossen.Am 10. Oktober 1986 werden der Diplomat im Auswärtigen Amt, Braunmühl, und zwei weitere Personen erschossen.Am 30. November 1989 wird der Chef der Deutschen Bank, Herrenhausen, durch eine Bombe den Tod finden.Am 1. April 1991 wird der Präsident der Treuhandanstalt Herr Rohwerder ermordet.Am 27. März 1993 stirbt ein GSG 9 Beamter bei einem Schusswechsel mit RAF Mitgliedern. Am 9. November 1989 fällt die Mauer in Berlin. Gorbatschow und Reagan haben den Rüstungswettlauf gestoppt. Der Kalte Krieg ist erst mal vorbei. Helmut Kohl bewirkt die Vereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990. Am 20. April 1998 löst sich die RAF offiziell auf, durch ein Schreiben, welches bei Reuters in Köln eingeht. Zitat: "Vor fast 28 Jahren, am 14. Mai 1970, entstand in einer Befreiung die RAF. Heute beenden wir dieses Projekt. Die Stadtguerilla in Form der RAF ist nun Geschichte." Noch sind nicht alle RAF Mitglieder verhaftet worden und auch wenn Brigitte Mohnhaupt bei einem wiederholten Rückfall am 25. März 2007 entlassen wurde, nach 24 Haft lebt der Mythos in unseren Köpfen. Vor 38 Jahren entstand eine kriminelle Organisation, die 34 Menschen das Leben kostete, die wahrscheinlich eine Welle der Nachkriegszeit war, entstanden durch verschiedene komplexe Zusammenhänge von Geschichte, Politik und Menschen. Viele Umstände, Vertuschungen und Erklärungen basierend auf dem ersten und zweiten Weltkrieg sind offen geblieben. Chaos, Ungerechtigkeit und die Verzweiflung wurden genutzt, um Jung und Alt bewusst oder unbewusst zu beeinflussen. Diese Terrororganisation findet interessanterweise auch sein Ende nach dem Kalten Krieg. Ist sie nur ideologisch oder war das auch organisiert und gewollt? Wie viele Menschen und Organisationen brauchten diese zwei großen Weltmächte, USA und die Sowjetunion, um ihre Ziele durchzusetzen? War die RAF nicht auch ein Stellvertreter Krieg auf deutschem Boden, einem Land, welches geografisch und politisch dafür prädestiniert war? Wie viel war nur die Auswirkung von subtilen Zuständen und wie viel war bewusster Stellvertreter Krieg? Warum fand die Militärausbildung damals in Jordanien statt, war der Nahe Osten schon voll involviert? Wie viele Probleme sind noch genauso identisch wie vor knapp 40 Jahren und wer und wann wird man den großen Zusammenhang finden des weltweiten Terrorismus, der dazugehörigen Politik und Wirtschaft? Fakt ist, dass die Verursacher nie die Opfer sind und Gewalt immer Gegengewalt erzeugt und keine Probleme löst, sondern verschärft. In unserer heutigen Welt wäre deshalb ratsam, sich diplomatisch und nicht extremestisch zu bewegen, denn Freunde von heute, sind die Feinde von morgen und durch die Globalisierung werden solche Wechselbäder eine ganz andere Geschwindigkeit annehmen. Deutschland sollte weiterhin stabil und sicher auf seinen Beinen stehen, um sich in keine Abhängigkeit bewegen zu müssen.
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