AUSSICHTSREICHE KONJUNKTURDATEN UND NIEDRIGE EINSTIEGSKURSE SORGEN FÜR WACHSTUM BEI US-NEBENWERTEN

Legg Mason-Tochter Royce & Associates favorisiert die amerikanische Finanzwirtschaft und den Industriesektor

London – 15.Juli 2010 – Nach Einschätzung von William Hench, Fondsmanager des Legg Mason Royce US Small Cap Opportunity Fund, schaffen positive Konjunkturdaten und niedrige Aktienkurse bei US-Nebenwerten Wachstum. Seiner Ansicht nach spielt in diese Entwicklung nicht nur die wieder einsetzende kontinuierliche Aufstockung der Lagerbestände positiv hinein. Andererseits merkt William Hench an, dass die Erholung in den USA noch nicht voll eingesetzt hat, weil das Beschäftigungswachstum weiterhin schwächelt.

William Hench meint: „Erfreulich ist nach unserem Dafürhalten, dass in unterschiedlichen Bereichen Geld verdient werden kann. So halten wir die Finanzwirtschaft und hier besonders die kleineren Unternehmen für vielversprechend. Regionalbanken sind ein gutes Beispiel. Viele von ihnen haben ihre Bilanzen bereinigt, faule Immobilienkredite abgeschrieben und zur weiteren Stärkung ihrer Bilanzen an Beteiligungsverkäufen teilgenommen. Viele dieser Banken verfügen mittlerweile über zusätzliches Kapital und haben somit die Möglichkeit, sich an Wettbewerbern zu beteiligen, die die Krise weniger gut überstanden haben.“ Dabei handelt es sich oftmals um Kreditinstitute, die den Einlagensicherungsfonds der USA, die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), in Anspruch genommen haben.

„Als wir kürzlich den Nordwesten der USA besucht haben, sind wir auf Kreditinstitute gestoßen, die das günstige Marktumfeld für sich genutzt haben. Sie kaufen weitestgehend von Problemkrediten befreite Geschäftsbereiche, weil diese Kredite von der FDIC übernommen werden - in einigen Fällen  bis zu 90% des Risikos.  Diese Praktik wird die FDIC vermutlich noch einmal überdenken, weil sie etwas zu freigiebig ist", berichtet William Hench. 

Auch Industrietitel gehören derzeit zu William Henchs Favoriten: „Im Industriesektor haben sich die Dinge grundlegend geändert. Im Automobilsektor und im Wohnungsbau hat sich etwa im vergangenen Jahr so gut wie nichts mehr getan. Es wurden keine neuen Häuser gebaut. Die Zahlen sanken von 2,2 Millionen neu errichteten Häusern auf weniger als 0,5 Millionen und schließlich sogar auf 300.000. Zudem kam die Autoproduktion fast völlig zum Erliegen. Heute präsentiert sich die Autobranche deutlich gesünder, und in einigen Bereichen funktioniert auch der Häusermarkt wieder." Nach Einschätzung von William Hench sind niedrige Hypothekenzinsen und gesunkene Preise für Wohnraum eine sehr wirksame Kombination, die die Erholung stützen wird.

Unter anderem verfolgt der Legg Mason Royce US Small Cap Opportunity Fund das Ziel, den Russell 2000 Index preislich stets zu unterbieten, indem die Aktien mit einem Abschlag auf den Preis-Buch- und den Preis-Umsatz-Wert gekauft werden.  William Hench erläutert: „Nach den sehr guten Gewinnzahlen des vergangenen Quartals stiegen die Aktienkurse vieler Unternehmen zunächst schlagartig. Mittlerweile jedoch sind die Kurse wieder niedriger als zu dem Zeitpunkt, als die Gesellschaften die guten Gewinne bekanntgaben. Damit sind viele hochwertige Aktien für uns wieder zur attraktiven Kaufkandidaten geworden. Bei Unternehmen und Geschäftsstrategien, von denen wir wirklich überzeugt sind, nutzen wir die Kursschwäche für Käufe."

William Hench weiter: "Kürzlich erwarben wir Unternehmen mit starken Bilanzen im Transportsektor, kleine Banken, Versicherungsunternehmen und einige Rüstungsfirmen. All diese Aktien haben sehr niedrige Kurse und gesunde Bilanzen - so gesund wie in den vergangenen fünf bis sieben Jahren nicht mehr. Das beruht weitestgehend darauf, dass sich die Firmen nach der Kreditkrise bei Investitionen und dem Aufbau von Lagerbeständen zurückgehalten haben.  Unsere Gewichtungen in Technologieaktien haben wir verringert, weil sie sich zuletzt sehr gut entwickelten, als sich der Markt diesen Sektoren zuwandte."

Royce & Associates beurteilt die Konjunkturdaten der USA günstig, obwohl die Beschäftigungszahlen des Landes noch nicht zugelegt haben.  "Wir haben zu diesem Zeitpunkt im Konjunkturzyklus nicht mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze gerechnet, aber wir haben Unternehmen gefunden, die auf sich aufgepasst haben und trotz der jüngsten Rezession in guter Verfassung sind. Dazu haben auch gute Preise und ein Anstieg der Exporte beigetragen", fügt William Hench hinzu.

„Das Interesse an US-Aktien hat zuletzt europaweit und auch in Deutschland deutlich zugenommen“, kommentiert Klaus Dahmann, Head of Sales Germany and Austria bei Legg Mason. „Von dieser Entwicklung profitieren auch die US-amerikanischen Nebenwerte. Viele Investoren wollen ihre historischen Untergewichtungen in US-Aktien mit der langsam fortschreitenden Erholung der US-Wirtschaft zumindest neutralisieren“, sagt Klaus Dahmann abschließend.

Diesen Artikel kommentieren
Sie können diesen Artikel kommentieren
Kommentare
Mein Kommentar (600 Zeichen möglich)
Name* (wird veröffentlicht)
E-Mail* (wird nicht veröffentlicht)
Geben Sie bitte den Code rechts ein

Über nachfolgende Kommentare benachrichtigen
 
Bookmark hinzufügen:
Add this page to Blinklist Add this page to Del.icoi.us Add this page to Digg Add this page to Facebook Add this page to Furl Add this page to Google Add this page to Ma.Gnolia Add this page to Newsvine Add this page to Reddit Add this page to StumbleUpon Add this page to Technorati Add this page to Yahoo

Das aktuelle Heft - Ab 13. Februar

Mein Geld TV

Sehen Sie die ausgewählten Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Finanzbranche in einem ausgewogenen und produktiven Gespräch zum Thema „Geschlossene Fonds ein berechtigter Kapitalmarkt“.
Zum Video...

Mein Geld & Lipper

Mein Geld TV filmt die Lipper Fund Awards 2012 am 1. März in Frankfurt.  Mehr…

Börse

Anzeige

Bildergalerie

VBKI Ball 2012 - Vorveranstaltung