Aktuelle Studie von CSC und EFMA zeigt Konsequenzen der SEPA-Einführung in Europa auf

LONDON / WIESBADEN, 15.07.2010. Europäische Banken und Unternehmen bewerten die Konsequenzen von SEPA und PSD höchst unterschiedlich. Dies offenbart das European Payments Barometer von CSC und der European Financial Management & Marketing Association (EFMA). Die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen TNS Sofres durchgeführte Studie analysiert detailliert die Auswirkungen der EU-Vorgaben SEPA (Single European Payments Area) und PSD (Payment Service Directive), die für einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum sorgen sollen, auf die Geschäftsprozesse von Banken und Unternehmen. Dabei weichen die Erwartungen der befragten Banken und ihrer Geschäftskunden hinsichtlich der künftigen Veränderungen deutlich voneinander ab:

  • Banken rechnen durch SEPA und PSD mit einem Anstieg ihrer Erträge  aus neuen Zahlungsmitteln, erhöhter Kartenausgabe und -nutzung sowie durch das Anbieten von Mehrwertdienstleistungen (AOS).
  • Gleichzeitig werden aber die  Einnahmen aus Transaktionsgebühren im   zunehmend automatisierten internationalen Zahlungsverkehr zurückgehen.
  • Während Banken davon ausgehen, dass sich SEPA und PSD auf ihre Geschäftsprozesse auswirken, sehen ihre Kunden keine Veränderungen. Nur wenige Unternehmen scheinen das Ausmaß der bevorstehenden Transformation im europäischen Zahlungsverkehrsraum und der notwendigen Investitionen derzeit zu überblicken.

Auch in den nächsten Jahren erfordert die Umsetzung von SEPA bei allen Marktteilnehmern weitere Investitionen. Dabei ist es wichtig, dass hier möglichst ausgereifte Lösungen oder Outsourcing-Dienstleistungen eingeführt werden, die es ermöglichen, die Prozesskosten zu senken und gleichzeitig einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen.

Zudem zeichnet sich noch ein starker Beratungsbedarf ab, um Unternehmen die Vorteile von SEPA aufzuzeigen, wie zum Beispiel die Möglichkeit zur Vereinfachung der internationalen Kontenstruktur, Kostenvorteile durch die Bündelung von Transaktionen oder auch eine Verbesserung des Cash-Managements für die SDD-Produkte (SEPA Direct Debit). In diesem Zusammenhang stehen die Finanzdienstleister vor der Herausforderung, entsprechende Mehrwertdienstleistungen anzubieten, die dem Kunden nachhaltige Vorteile bringen.

Für das European Payments Barometer befragte das Marktforschungsunternehmen TNS Sofres im Auftrag von CSC und EFMA etwa 100 Entscheider aus europäischen Banken und Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Großbritannien, Belgien, Italien, Portugal und Spanien. Ebenso nahmen 100 Mitgliederbanken aus über 20 europäischen Ländern an der Untersuchung teil. Im Mittelpunkt der Studie standen dabei die strategische Bedeutung von SEPA und PSD für die europäische Integration und den Zahlungsverkehrsraum sowie der Einfluss auf die Entwicklung aktueller und künftiger Zahlungsmittel. Die gesamten Ergebnisse des European Payments Barometers sind verfügbar unter: www.csc.com/de/registrations/1978.

 

Über EFMA

Die European Financial Management & Marketing Association ist ein renommierter Beobachter der zahlreichen Transformationsprozesse, die den Finanzdienstleistungssektor in den vergangenen Jahren geprägt haben. Die EFMA hat sich zum Ziel gesetzt, Branchenexperten ein Forum zu bieten. Bank- und Versicherungsfachleute haben die Organisation 1971 gegründet, um den Erfahrungsaustausch unter ihren Kollegen zu fördern, Best-Practise-Projekte ihrer Institution bekannter zu machen sowie im Rahmen von Allianzen und Partnerschaften zusammenzuarbeiten. Heute sind über 80 Prozent der größten Finanzunternehmen Europas Mitglieder der gemeinnützigen Organisation.

Durch regelmäßige Veranstaltungen, Veröffentlichungen und eine umfassende Website erhalten Experten aus Finanzunternehmen Informationen zu den wichtigsten Themen in ihrer Branche: Multidistributions-Strategien, Kundenansätze, Produkt- und Service-Marketing sowie Risiko-Management und beispielhafte Geschäftsprozesse. EFMA ist eine dynamische Organisation, die umfangreiche Möglichkeiten für die Diskussion und den Austausch der Experten untereinander bietet – ohne wirtschaftliche Einschränkungen. Die Loyalität der Mitglieder und die durchgängige finanzielle Unterstützung unterstreichen die Bedeutung von EFMA.

 

 

Über CSC

CSC zählt zu den weltweit führenden Dienstleistungsunternehmen im Bereich der  Informationstechnologie (IT). Mit seinen maßgeschneiderten Lösungen und Services sowie den  Managed Services unterstützt CSC Kunden in allen wichtigen Wirtschaftszweigen. Das Angebot  von CSC umfasst Systemdesign und Systemintegration, Informationstechnologie und Business Process Outsourcing, Applikationssoftwareentwicklung, Web und Application Hosting, Auftragsunterstützung und Managementberatung. Das Unternehmen wird als einer der Branchenführer gesehen und vom FORTUNE Magazine den „World’s Most Admired Companies“ (2010) für IT-Services zugeordnet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Falls Church, Virginia, hat rund 94.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in den zwölf Monaten bis zum 2. April 2010 einen Umsatz von 16,1 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen über CSC in Deutschland finden Sie auf der deutschen Website von CSC unter www.csc.com/de oder unter www.csc.com.


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