Banken | 03.03.10
München (ots) - - Experten erwarten spätestens im zweiten Halbjahr höhere Finanzierungskosten - Mit Forward-Darlehen lassen sich die noch günstigen Konditionen langfristig festschreiben - FinanceScout24 rät: Angebote der Banken unbedingt vergleichen
Die Zinswende rückt näher: Die US-Notenbank hat den Diskontsatz von 0,50 auf 0,75 Prozent angehoben. Zwar betonte sie, dass sie die Leitzinsen noch für längere Zeit auf niedrigem Niveau belassen will. Dennoch setzt sich im Markt immer stärker die Meinung durch, dass es spätestens im zweiten Halbjahr 2010 zu ersten Leitzinserhöhungen kommen wird, die höhere Baugeldzinsen im Winterhalbjahr 2010/2011 nach sich ziehen werden. "Bauherren und Immobilienkäufer sollten deshalb die kommenden Monate nutzen, um die derzeit noch günstigen Konditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben", rät Dr. Errit Schlossberger, Geschäftsführer des unabhängigen Verbraucher- und Vergleichsportals FinanceScout24. "Die niedrigen Zinsen erlauben höhere Tilgungsraten und damit eine schnellere Schuldenfreiheit."
Schlossberger empfiehlt lange Laufzeiten, weil auch hier die Konditionen derzeit noch günstig seien. "Der geringe Aufpreis für eine langfristige Zinsbindung lohnt sich. Denn das Zinsniveau wird in den kommenden Jahren eher steigen als fallen. Wer nur auf zehn Jahre abschließt, riskiert später eine drastische Verteuerung der Kreditkosten." Doch selbst wenn die Zinsen dann im Keller sein sollten, fahren Bauherren mit einer langfristigen Lösung besser. Denn bei einer Zinsbindungsfrist von mehr als zehn Jahren ist man genauso flexibel wie bei einer zehnjährigen Zinsfestschreibung. Der Grund: Nach zehn Jahren Vertragslaufzeit haben Darlehensnehmer in Deutschland das Recht, ihren Kredit mit einer Frist von sechs Monaten zu kündigen und ganz oder teilweise zurückzubezahlen.














